1. Mitgliederversammlung WiSe 17/18 & Interessiertentreffen

Leicht verspätet zum Semesterstart hielten wir heute unsere erste Mitgliederversammlung im neuen Semester ab. Wir besprachen die letzten Monate nach und erhielten einen ersten Bericht unserer beiden Vertreterinnen aus dem FasRa. Auch die Vorauswahl neuer Veranstaltungskonzepte für das kommende Kalenderjahr standen zur Debatte und wurden abgestimmt. Abschließend wählten wir unsere Delegierten für die nächste Bundesmitgliederversammlung von Campusgrün in Landau, an der wir im November teilnehmen werden.

Im zweiten Block konnten wir einige Interessierte neue und erfahrenere Studierende des Campus Stendal begrüßen. Wir stellten uns, unsere Themen und Ziele vor, um so die Möglichkeiten einer  Mitgliedschaft bei uns aufzuzeigen. Sehr erfreut erfreut waren wir über die vielen engagierten und interessierten Menschen die vorbeigeschaut haben und hoffen einige von euch bald wiederzusehen.

Markt der Möglichkeiten WiSe 17/18

Heute war es soweit: Die Hochschule in Stendal öffnete die Pforten für die neuen Studis. In der ersten Mittagspause der Studierenden hatten wir die Gelegenheit die Grüne Hochschulgruppe vorzustellen und Interessierte über unsere Projekte und Ziele zu informieren. Wir haben uns sehr gefreut neue Gesichter kennenzulernen und sind sehr glücklich über unser erstes neues Mitglied in diesem Semester. Ebenfalls freuen wir uns auf alle, die beim ersten Treffen am 18.10. dabei sein möchten.

Wie fair und nachhaltig ist unsere Mensa?

Wir haben eine erste Anfrage gestellt – z.B. wie viel teurer wäre es, wenn Kaffee und Kakao bio und fair wären? Lest die komplette Anfrage auf (1). Nun werten wir Schritt für Schritt die Antwort aus und haken weiter nach. Einige Antworten stellen wir schon Mal vor:

Die Mensa sieht Erfolge u.a. in der Einführung der Mehrwegbecher, der Umstellung auf Eier aus Freilandhaltung und den neuen abbaubaren Verpackungen to go.

In Stendal wird bis Ende des Jahres auf fair gehandelten und bio-zertifizierten Kaffee und Kakao umgestellt! Die Preiserhöhung wird lediglich 10 Cent betragen.

Nach eigenen Angaben setzen sie auf regionale Erzeuger*innen und Saisonalität. Wir fragen nach: Welche? Wie oft?

Beim Fisch setzen sie u.a. auf MSC oder ASC-Zertifizierung. Was heißt das? MSC steht für Marine Stewardship Council (> Fischfang) und ASC für Aquaculture Stewardship Council (> Fischzucht). Beide Siegel sollen Nachhaltigkeit garantieren, wurden vom WWF jedoch zusammen mit den Fischindustrien erarbeitet – oder um es mit den Worten des WWF zu sagen: Es sind „Kompromisslösung aller Interessengruppen“ (2). Damit sind einige Bedingungen eher weich definiert, was dazu führt, dass auch Fischereien mit MSC-Siegel hohe Beifänge verzeichnen und Robben, Albatrosse, Haie, Sturmvögel und (andere) bedrohte Tierarten qualvoll verenden – z.B. in Grundschleppnetzen, die gleichzeitig den Meeresboden zerstören (mehr unter 3). ASC-Betriebe dürfen z.B. Genverändertes Futter einsetzen. Ergo dieses Siegel sollte dringend verbessert werden oder auf ein anderes zurückgegriffen werden.


Quellen
1: http://ghg-stendal.de/anfrage-wie-nachhaltig-studieren-wir…/
2: http://www.abendblatt.de/…/Neues-Oekokennzeichen-ASC-fuer-Z…
3: https://www.greenpeace.de/…/greenpeace-position-zum-marine-…
außerdem: https://www.greenpeace.de/…/wie-glaubwurdig-sind-die-gutesi…
Bild: https://pixabay.com/…/tische-stühle-sitzbereich-mensa-4618…/

Briefwahlantrag nicht verschlafen!

Wer in der Demokratie schläft, kann ein böses Erwachen erleben. Vergiss daher nicht, bis zum 24. September deine Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben.

Deine Stimme zählt!

Du kannst helfen, dass ewig gestrige Rechtspopulisten nicht ins Parlament einziehen und das gesellschaftliche Klima noch weiter vergiften. Gib deine Stimme ab, für Klimaschutz, eine nachhaltige Landwirtschaft und eine weltoffene Gesellschaft.

Die Briefwahlunterlagen werden in den letzten drei bis vier Wochen vor der Wahl versandt. beantragen kannst du sie aber schon jetzt im Einwohnermeldeamt oder formlos per E-Mail. Notwendig dafür sind Name, Vorname, geburtsdatum, Wohnanschrift sowie die ggf. abweichende Anschrift an die die Unterlagen versendet werden sollen. Der ausgefüllte Briefwahlschein muss verschlossen im Rücksendeumschlag rechtzeitig vor der Wahl zurück in die Post. In den Briefwahlstellen kannst du nach Antragstellung auch schon vor dem Wahltermin wählen.

Weitere Infos: https://www.gruene.de/service/briefwahl-jetzt-so-gehts.html

Eure Grüne Hochschulgruppe Stendal

Sommerfest 2017

Gestern fand am Campus Stendal das jährliche Sommerfest statt. Bei guter Musik, Getränken, Essen und wundervollen Wetter verteilten wir gegen eine Spende vegane Snacks. Die eingenommenen Spenden gehen an die Arche Stendal eV, die Kindern in Stendal unabhängig ihrer Herkunft ein kostenloses Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Spielangebote bietet.

Arche Stendal eV

Grill G20

Am Montag  luden der StuVe Stendal e.V. und die GHG Stendal zum Diskussionsabend zum Thema G20. Unter dem Motto „Grill G20“ gab es um 18 Uhr zuerst was vom Grill, bevor es anschließend in eine mehrstündige Diskussion ging. Im Fishbowl-Prinzip konnte man zwischen dem inneren Rede- und die dem äußeren Zuschau-Zirkel wechseln. Stella Khalafyan, die Integrationskoordinatorin des Landkreises Stendal, befand zwar für positiv, dass sich die wirtschaftsstärksten Länder nicht mehr nur zu siebend treffen, sondern es inzwischen 20 Staaten sind. Doch Ökonom und Soziologe Hagen Kühn stellte von Beginn an klar, dass diese Staaten sich nicht auf Augenhöhe treffen. Es ist stark hierarchisch aufgebaut: USA, dann die restlichen G7, dann die sog. BRICS-Staaten bevor die übrigen folgen. Wirtschaftsmathematiker Jürgen Bennies hob hervor, dass die G20-Arbeitsminister*innen auf einem Vortreffen den Konsens fanden, dass das aktuelle neoliberale System nicht mehr funktioniert. „Also für G20 sein?“, fragte VWL-er Volker Wiedemer daraufhin scherzhaft. Viele Beschlüsse der G20 bleiben folgenlos, doch sie verfestigen z.B. den Freihandel, der Schiedsgerichte herausbildet, welche unabhängig von nationalen Gesetzgebungen agieren können. Hagen Kühn verglich den Freihandel mit einem Boxkampf zwischen Schwer- und Leichtgewicht: Der Stärkere wird gewinnen. Im weiteren Verlauf ging es um Militärausgaben, Kulissendiplomatie und Regulierungen (z.B. Arbeitnehmer*innen- oder Umweltschutz), die im Freihandel nur als Handelshemmnisse gelten. Es spitzte sich auf die Frage nach dem guten Leben zu. Wie wollen wir Zusammenleben gestalten? Inwieweit können wir über Konsum (keinen) Einfluss auf Wirtschaftskreisläufe nehmen? Wie weiter organisieren? Es fiel schwer einen Schlusspunkt zu finden.

Aber: Am 02.07. wollen wir nach Hamburg fahren! Auch wenn wir an diesem Tag auf den Straßen der Hafenstadt kein wasserdichtes Gegenkonzept ausarbeiten werden können, gilt es Flagge zu zeigen. Für gerechten Welthandel, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und mehr Demokratie. Meldet euch HIER an. (Nur 15€ für AHW-ler*innen) und seid dabei.

Gremienwahlen 2017

Wir freuen uns über die Bekanntmachung der Wahlergebnisse, welche uns heute alle erreichten. Insgesamt macht uns die erhöhte Wahlbeteiligung der an unserem Standort liegenden Fachschaften Angewandte Humanwissenschaften und Wirtschaft sehr glücklich. Beide Fachschaften verdoppelten annähernd ihre prozentuale Wahlbeteiligung im Vergleich zum letzten Wahljahr. Die Fachschaft Angewandte Humanwissenschaft hat mit 22,8% sogar die höchste Wahlbeteiligung aller Fachschaften dieser Gremienwahl (wir wünschen guten Appetit beim Grillen). Unser Aufruf zur Wahl hatte also Erfolg und mehr Studierende wollten bestimmen, wer sie in den Hochschulgremien vertritt.

Stolz sind wir persönlich noch darauf, dass Paula Göring mit 102 Stimmen in den Fachschaftsrat der AHW gewählt wurde. Ines Hnatek wurde als Stellvertreterin in den Fachschaftsrat AHW gewählt. Vielen Dank für Eure Stimmen!

Hier die Bekanntmachung der Wahlergebnisse (Ihr müsst eingeloggt bleiben).

Migration nach Sachsen-Anhalt – Wo stehen wir? Und wo gehen wir hin?

Am sonnigen Abend des Mittwochs besuchte uns Sebastian Striegel (MdL) und gab uns einen Einblick in seine parlamentarische Arbeit zum Thema Migration in Sachsen-Anhalt.
Zu Beginn wurde den Zuhörer*innen die Lage der Bevölkerungsentwicklung in Sachsen-Anhalt verdeutlicht und gezeigt, dass 2015, das Jahr der „Flüchtlingskrise“, erstmals seit langer Zeit mehr Menschen nach Sachsen-Anhalt kamen als verstarben oder abwanderten.
Die Kenia-Koalition (CDU, SPD und GRÜNE) verpflichtete sich in ihrem Koalitionsvertrag zu einem weltoffenen und toleranten Sachsen-Anhalt, welches versucht ein attraktiver Lebensort für Menschen jeglicher Herkunft zu sein. Dies wurde an Beispielen der Erstaufnahme (Halberstadt) skizziert.
Auch Zukunftsvisionen, wie die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes, welches neben dem Asylrecht Bestand haben soll, wurde vorgestellt. In einer Diskussion über Fluchtursachen nannte er vor allem die Klimakatastrophe und plädierte dafür, dieser mehr Beachtung zu schenken.

Grüne Hochschulgruppen positionieren sich zur Erneuerung des Hochschulgesetzes

Anlässlich der vereinbarten Novellierung des Landeshochschulgesetztes habendie Grünen Hochschulgruppen Sachsen-Anhalts im letzten Semester gemeinsameForderungen entwickelt.

Stellvertretend wurde das Papier von Felix Langer und Madeleine Linke (beideGHG Magdeburg) an den Wissenschaftspolitischen Sprecher der Fraktion derGrünen im Landtag, Olaf Meister, überreicht. Was folgte war ein Austauschzwischen Abgeordnetem und Studierenden, in dem die Positionen konkreterörtert wurden. Am Ende vereinbarten die Gesprächspartner im weiterenVerlauf des Prozesses im engen Kontakt zu bleiben.

Zentraler Inhalt des Positionspapiers ist, (1) nachhaltige Entwicklung als
Aufgabe der Hochschulen aufzunehmen, (2) Langzeitstudiengebühren aus demGesetz endgültig zu streichen, (3) die Gremien der Hochschulen gleichmäßig zubesetzten und (4) Anwesenheitspflichten für Vorlesungen zu verbieten. DieHochschulgruppen sind optimistisch, dass die studentische Perspektive in derPolitik Anklang finden wird.

3. Mitgliederversammlung GHG Stendal

Am heutigen, verregneten Mittwoch Nachmittag trafen wir uns im Grünen Altmarkbüro zu unserer ersten Mitgliederversammlung im Sommersemester 2017. Wir redeten über das kommende Sommerfest und sammelten Ideen für Aktionen die wir als GHG zu dieser Veranstaltung beisteuern könnten (lasst euch am 21.06. von uns überraschen). Das zweite große Thema waren die kommenden Gremienwahlen. Wir möchten das diese präsenter für Studierende werden, denn in den Hochschulgremien werden sehr wichtige Entscheidungen getroffen, welche alle Studierenden betreffen. Hier möchten wir euch vertreten und uns für eine sozial und ökologisch nachhaltige Hochschule einsetzten.

Für den Fachschaftsrat kandidieren von der GHG Stendal:

Angewandte Humanwissenschaften: Ines Hnatek & Paula Göring

 

Unser wichtigstes Anliegen ist jedoch: Geht am 17.05. wählen und macht von euren Stimmrecht gebrauch!


Die wichtigsten Infos hier: Bekanntmachung der Wahlen (dafür müsst ihr mit euren Account auf der Hochschulwebsite eingeloggt sein)