Campusgrün

Die GHG Stendal ist seit dem 11.03.2017 Mitglied von Campusgrün. Neben der GHG Stendal sind in Sachsen-Anhalt noch die GRAS Wernigerode und GHG Halle Mitglieder dieses Dachverbandes.

Allgemeine Informationen über Campusgrün:

Bundesweiter Verband der grün-nahen Hochschulgruppen und Verein zur Umsetzung grüner Bildungsarbeit an Hochschulen

„Campusgrün – Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen & Bildungswerk e.V.“ ist der Dachverband grüner und grün-naher Gruppen an Hochschulen und Hochschulstandorten in Deutschland. Ziel ist es, möglichst bald alle fünfzig bis sechzig existierenden Hochschulgruppen zu integrieren. Die Mitgliedshochschulgruppen sind über die Beteiligung an ASten oder über Senate, Konzile und Konvente an der aktiven Hochschulpolitik beteiligt. Durch unseren gemeinnützigen Verein Campusgrün Bildungswerk e.V. bieten wir zudem Studierenden eine Weiterbildungs- und Diskussionsplattform zu gesellschaftspolitischen Fragen und tragen unseren politischen Bildungsauftrag in die Mitte der Hochschulen.

Positionen und Ziele

Die Präambel des Bündnisses definiert als Ziel die „Verwirklichung einer Gesellschaft in der soziale Gerechtigkeit herrscht, die Menschenrechte tatsächlich umgesetzt sind, in der niemand diskriminiert wird und in der ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur besteht. [Das Bündnis] sieht sich ferner den Grundsätzen der Gewaltfreiheit und des Feminismus verpflichtet.“

Weitere Positionen sind der Einsatz für Studiengebührenfreiheit (im ABS, dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren) und für einen elternunabhängigen, bedarfsgerechten Umbau des Bafög-Systems.

Vernetzung, Unterstützung und Vertretung nach außen

Das Bündnis sieht seine Aufgaben darin, grün-nahe Hochschulgruppen untereinander zu vernetzen, die Arbeit der Hochschulgruppen vor Ort zu unterstützen und die Ziele und Vorstellungen entsprechend der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen in die Hochschulen, die Gesellschaft und die Partei Bündnis 90/Die Grünen hineinzutragen und dort zu vertreten.

Aufbau und Struktur

Zweimal im Jahr finden Mitgliederversammlungen des Bündnisses statt, bei denen jede Mitgliedshochschulgruppe mit bis zu zwei stimmberechtigten Vertreter*innen (Soll-Quote) vertreten ist. Dort wird u.a. der Bundesvorstand gewählt, der die laufenden Geschäfte führt und das Bündnis auf der Grundlage der aktuellen Beschlusslage nach innen und außen vertritt. Der Vorstand besteht aus zwei Sprecher*innen, einer/einem Schatzmeister*in, einer politischen Geschäftsführung, einer/einem Pressekoordinator*in und bis zu drei Projektkoordinator*innen. Er soll ebenfalls quotiert sein. Weiterhin kann die Mitgliederversammlung Arbeitskreise einrichten. In Bayern (seit 2007), Baden-Württemberg (seit 2009) und Hessen (seit 2010) gibt es jeweils einen Landesverband, diese sind in den Bundesverband integriert, aber sonst weitgehend unabhängig.

Das Verhältnis zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Das Bündnis sieht sich als der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahe stehende Hochschulorganisation an, legt aber Wert auf die politische und organisatorische Unabhängigkeit. Die Nähe der einzelnen Hochschulgruppen zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist sehr unterschiedlich ausgeprägt und deckt das gesamte studentische Potenzial im grün-alternativen Spektrum ab.


Website Campusgrün

(Quelle: http://www.campusgruen.de/orga/)